Vegetarier

Kriterien für vegetarische Menülinie

Immer mehr Menschen ernähren sich mittlerweile vegetarisch. Umso höher ist auch die Nachfrage nach vegetarischen Gerichten in der Gemeinschaftsverpflegung. Mittlerweile gehören vegetarische  Mahlzeiten sogar zu den Trendangeboten in der GV.

(Bild: Pixabay)

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) hat Kriterien für eine ovo-lacto-vegetarische Menülinie in der Gemeinschaftsverpflegung entwickelt, um Einrichtungen und Caterer bei der Gestaltung eines vegetarischen, gesundheitsfördernden Verpflegungsprogramms zu unterstützen.

Besonders in der Gemeinschaftsverpflegung bietet sich eine gute Möglichkeit, für alle Altersgruppen ein ausgewogenenes, vollwertiges Angebot an Speisen und Getränken in die Praxis umzusetzen. Um das auch für vegetarische Gerichte in die Tat umzusetzen, hat die DGE im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft sieben DGE-Qualitätsstandards veröffentlicht. DIese richten sich speziell an Kitas, Schulen, Betriebe, Krankenhäuser, Rehakliniken, stationäre Senioreneinrichtungen sowie für "Essen auf Rädern". Die neuen Kriterien für die ovo-lacto-vegetarische Menülinie sollen diese Standards ergänzen.

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In der ovo-lacto-vegetarischen Ernährung geht es darum, Fleischprodukte, Fisch sowie andere Lebensmittel, die Protein und Omega-3-Fettsäuren sowie Jod enhalten, zu vermeiden. Eine ovo-lacto-vegetarische Menülinie sollte auf eine vielfältige, selbst zubereitete Fleischalternative abzielen. Beispiele hierfür wären Linsenbolognese, Falafel, Getreidebratlinge, Hirsenauflauf oder Kichererbsencurry.

Caterer und Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung, die eine ovo-lacto-vegetarische Angebotspalette planen, erhalten mit den DGE-Kriterien auch Tipps und Empfehlungen, wie ein solches Angebot vielseitig udn ausgewogen gestaltet werden kann. Vegetarische Menülinien können ab sofort auch zertifiziert werden. Hier geht es zu den Kriterien.