Neuer Chefkoch

Siegener Zentralmensa mit neuem Boss


Seit dem 1. April 2018 ist Martin Gerlach offiziell Betriebsleiter der Zentralmensa des Siegener Studierendenwerks an der Universität Siegen. Er übernimmt das Amt von Jörg Imhof, der in den Ruhestand ging.

Martin Gerlach
Martin Gerlach (Bild: Studierendenwerk Uni Siegen)

Gerlach kam im Juli 2017 zum Studierendenwerk. Der Start in Siegen war für ihn gleich ein Sprung ins kalte Wasser, denn die Sanierung der Zentralmensa am Campus „Adolf-Reichwein-Straße“ und der damit verbundene Umzug in die Interimsräume standen bereits unmittelbar bevor. Im Oktober 2017 kam dann nach nur kurzer Eingewöhnungsphase der Umzug in die „Container-Küche“. „Hier geht alles ein wenig beengter zu. Wir haben uns aber inzwischen ganz gut eingelebt“, sagt Gerlach. Zwischen 1.500 und 1.700 Essen werden in der Zentralmensa pro Tag ausgegeben. Fast so viel wie in der „alten“ Mensa. Gerlach freut sich jedoch auch schon auf die Zeit nach der Sanierung. „Die neue Mensa und die Mensaküche werden fantastisch“, schwärmt der Koch.

Der 28-Jährige stammt ursprünglich aus Windeck und hat vor kurzem seinen Wohnort nach Siegen verlagert. Seine Ausbildung zum Koch absolvierte Martin Gerlach im St. Franziskus Krankenhaus in Eitorf. Später wechselte er zu den Rhein-Sieg-Werkstätten, wo er für und auch mit behinderten Menschen gekocht hat. Nebenher studierte er Verpflegungsbetriebswirtschaftslehre an der Deutschen Hotelakademie in Köln. Zuletzt arbeitete Gerlach im Restaurant „Henkelmännchen“ in der Lanxess Arena Köln.