Innovative Konzepte in der Seniorenverpflegung

Transgourmet zeichnet Einrichtungen auf der „ALTENPFLEGE 2018“ aus

Transgourmet zeichnet zum zweiten Mal innovative Genusskonzepte in der Seniorenverpflegung aus und verkündet die sechs Normierungen. Die Gewinner werden am 7. März offiziell bekannt gegeben.

(Bild: Lotte Ostermann/Transgourmet)

Die Seniorenverpflegung aus der „Kostenecke“ zu holen und ihr mehr Bedeutung zu verleihen, das ist das Ziel des von Transgourmet ins Leben gerufenen Wettbewerbs: „Vom Kostenfaktor zum Glücksfaktor“.
Bis zum 10. November 2017 konnten sich Einrichtungen um den Titel „Impulsgeber emotionaler Genuss“ bewerben. Für die Teilnahme am Wettbewerb waren innovative Hauskonzepte, welche die gemeinschaftliche Verpflegung von Senioren zu einem positiven und bereichernden Erlebnis machen, gefragt.

Verschiedene spannenden Ansätze

Schon heute verfolgen viele Einrichtungen den Ansatz, dass Seniorenverpflegung einen wichtigen Bestandteil des Tages darstellt und auch als sinnlicher Teil des Lebens und soziales Erlebnis angesehen werden sollte. Gemeinsam mit dem Küchen- und Pflegepersonal bauen Senioren zum Beispiel Kräuter und Gemüse in Hochbeeten an, um daraus gesunde und wohlschmeckende Mahlzeiten zuzubereiten.
Es werden Themenabende, wie „1001 Nacht“ veranstaltet, zu denen die Bewohner mit orientalisch gewürzten Mahlzeiten verwöhnt werden oder es fährt ein mobiler Kioskwagen von Zimmer zu Zimmer, um auch bettlägerigen Bewohnern ein Stück Lebensqualität in Form von Geschmack und Genuss zu schenken. Einrichtungen mit solch innovativen Genusskonzepten bereichern nicht nur ihre Bewohner, sondern auch ihre Mitarbeiter. Die Sensibilisierung für den emotionalen Genuss geht einher mit der Wertschätzung ihrer Arbeit.

Sechs Nominierungen stehen fest

Aus den vielen Wettbewerbern hat Transgourmet nun sechs Einrichtungen nominiert: das ASB-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. in Schwaan, das „Fischers Seniorenzentrum Erding“, die „Evangelische Heimstiftung GmbH Paul Gerhard-Stift“ in Giengen, das „AWO-Seniorenzentrum Inge-Gabert-Haus“ in Ortenburg, das „AWO-Zentrum Hausgemeinschaften für Menschen mit Demenz“ in Bayreuth und die „CMS Dienstleistungs- und Objektservice GmbH“ in Greven. Alle nominierten Einrichtungen eint, dass sie nicht nur einen besonderen Wert auf Genuss und Gemeinschaft, sondern auch auf Integration und Inspiration legen.
Martin Kölle, der Initiator des Projektes und Leiter Vertrieb Gemeinschaftsverpflegung Transgourmet Deutschland sagt: „Best-Practise-Beispiele wie die unserer Nominierten vermitteln wertvolle Impulse und können einen Beitrag dazu leisten, dass sie die Verpflegung von Senioren immer öfter vom Kostenfaktor zum Glücksfaktor entwickelt.“

Feierliche Preisverleihung am 7. März 2018

Welche drei Einrichtung mit dem goldenen Spiegel „Impulsgeber emotionaler Genuss“ 2018 ausgezeichnet werden, entscheidet eine Jury aus vier Juroren: Prof. Dr. Christoph Klotter, Gesundheitspsychologe; Burkhard Schmid, Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Gemeinschaftsgastronomie; Simone Sum, Leiterin des Seniorenzentrums „Carl-Joseph“ in Leutkirch (eine Gewinnereinrichtung aus dem letzten Wettbewerb) und Frank Dornsiepen, Küchenleiter im Alten-Wohn-Pflegeheim Christkönig in Bad Wildungen. Die feierliche Preisverleihung findet am 7. März um 14.30 Uhr im Rahmen der Altenpflege 2018 statt. Hier werden alle nominierten Konzepte noch einmal detailliert präsentiert.

Transgourmet auf der Altenpflege 2018

Auf der Messe Altenpflege 2018 können sich Besucher am Messestand von Transgourmet außerdem über eine große Bandbreite an Themen informieren. Vorgestellt werden u.a. Softwarelösungen für die Speiseversorgung, Konzepte für Sonderkostformen oder auch die Planung einer Wohnküche und viele weitere spannende Themen. Abgerundet wird der Messeauftritt mit einer inspirierenden Podiumsdiskussion und Erfahrungsberichten der Gewinnereinrichtungen aus dem letzten Jahr.